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Boudry

Bahnbrücke Boudry

Gorges de l'Areuse
Restaurant de la truite
Creux du Van

Ferme Robert

Noiraigue
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Von Boudry gehen wir Richtung
"Gorges de l'Areuse", bergauf zum Café du Pont, von wo wir
eine schöne Sicht auf die eindrückliche Bahnbrücke geniessen.
Bereits sind wir an der Areuse, deren Lauf wir talaufwärts folgen werden.
Am Waldrand beim Eingang der Schlucht befindet sich eine der vielen Wasserkraftwerke,
welche den Weg säumen. Die Spaziergänger werden darauf aufmerksam
gemacht, vorsichtig zu sein in diesem "Gebiet von wilder Naturschönheit,
wo Erdrutsche, Steinschläge und Baumstürze jederzeit möglich
sind".
Der Weg durchquert ein kurzes Felstunnel, führt an einem komfortablen
Picknickplatz den wir für eine Trinkpause in Beschlag nehmen. Die Schlucht
wird enger und wilder, der Weg schmaler; auf der Abgrundseite ist er durch
stabile Eisengeländer gesichert. Wunderschöne Felsformationen über
dem gestauten Wasser beim Pont des Clées, wo wir geradeaus weitergehen.
Treppauf - ein Brücklein - treppab wandern wir der romantischen Schlucht
entlang; auffallend sind die Flechten und das üppige Moos, das die Felsen
ziert. Wer in die Höhe schaut, sieht einen wuchtigen überhängenden
Felsblock (es führt ein steiles Weglein zur Grotte hinauf - unter dem
Felsdach, wo man Tier- und Menschenknochen gefunden hatte, fände eine
ganze Schulklasse Platz zum Picknicken im Trockenen).
Weiter auf dem romantischen Schluchtenweg erreichen wir den Pont Vert. Ein
kurzes Stück (5 Min.) geht's dem Strässchen entlang; vor einem Kraftwerkgebäude
wechseln wir wieder auf die andere Seite, folgen dem schmalen Pfad und queren
den Bach erneut über eine interessante eiserne Fussgängerbrücke.
Nebenan befindet sich ein sonniger Picknickplatz mit Tisch und Bänken.
In einer Kurve gehts treppauf zum Kiessträsschen, dem wir bis zum Wegweiser
"Chute de la Verrière 5 min." folgen. Hier lohnt sich ein
Abstecher zum zauberhaften Wasserfall (für eine gute Sicht rechts halten).
Darauf überqueren wir den Pont de la Verrière; die Areuse ist hier
zwischen hohen Mauern eingezwängt und überwindet einen Abhang in
mehreren künstlichen Fällen. Entlang dieser Wasserfälle steigen
wir mehrheitlich treppauf. Nach einem Felstunnel queren wir ein weiteres Brücklein
und haben die Geländestufe erreicht. Wir kommen aus dem Wald und spazieren
auf dem Uferweg zum schön gelegenen Restaurant de la Truite, das berühmt
ist für seine frischen Forellen. Auf der blumengeschmückten Gartenterrasse
nehmen wir das Mittagessen ein. Man könnte lange sitzenbleiben!
Nach dem Essen geht es auf der
anderen Seite der Strassenbrücke. Dort befindet sich ein Imbisskiosk und
das Informationszentrum "Maison de la Nature". Wir folgen dem bewaldeten
Uferweg, der für die nächste Viertelstunde bis zum Kraftwerk geteert
ist. Dann tauchen wir nochmals in den Schluchtenweg ein. Hohe Felsen beidseits
der Schlucht türmen sich auf; eine alte Bogenbrücke setzt ans andere
Ufer, und auf gesicherten Treppen steigen wir den Felsen entlang bergauf -
tolle Fotomotive: die steinerne Brücke sieht man auf vielen Postkarten.
Beim Saut du Broc teilen sich die Wege.
Variante 1, die "Gipfelstürmer" wagen den steilen
Weg hinauf zur "Ferme Robert". Durch dichten Wald schlängelt
sich der Pfad nach oben. Unterwegs findet man viele "exotische" Pflanzen
ist doch hier das älteste Naturschutzgebiet der Schweiz. Nach etwa einer
Stunde sind wir am Fusse der Creux du Van Arena. Leider ist es uns aber aus
zeitlichen Gründen vergönnt hinauf auf dem "Sentier des 14 contours"
mit 400 Höhenmeter zur Ferme du Solitair zu steigen um den gigantischen
Felsenkessel und den Blick über den Neuenburgersee in die Alpen Titlis,
Eiger, Mönch und Jungfrau sowie die Walliseralpen und der Mont Blanc zu
geniessen. Aber dieses Highlight ist kann ja noch werden, aufgeschoben ist
noch lange nicht aufgehoben! So steigen wir in unzähligen Kehren hinab
nach Noiraigue wo wir wieder auf unsere Wanderkollegen die sicher schon einige
Zeit ihren Durst löschten und ungeduldige auf uns gewartet haben.
Variante 2: Die Geniesser können noch im und um das Restaurant
"La Truite" sich länger verweilen um sich später auf den
Weg zum Saut du Broc - der wilden Schlucht - zu begeben. Nach dem wilden Schluchtenweg
ist das Abendteuer leider schon fast zu Ende. Ein Brücklein führt
uns ans andere Ufer. Riesige Wasserfassungen säumen den Weg, der nun geteert
ist. Bald führen auch die Bahnschienen neben dem Weg - Glück hat,
wer einen Zug vorbeiflitzen sieht. Nach der Bahnüberquerung bei einem
weiteren Kraftwerk wandern wir mehrheitlich auf Kieswegen den Geleisen entlang
zum Bahnhof von Noiraigue. Dort besteht je nach Zeit noch eine Gelegenheit
im Restaurant "L'Auberge" gegenüber dem Bahnhof sich auf die
Heimfahrt zu stärken. |